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Neuregelungen in der gesetzlichen Renten- / Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  
Arbeitnehmer, die nach dem 01.01.2001 wegen Erwerbsunfähigkeit in Rente gehen, müssen mit Einbußen rechnen. Dies sieht das so genannte Vorschalt- gesetz vor, das Anfang 2001 in Kraft tritt. Mit diesem Vorschaltgesetz werden die bisherigen Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine zweistufige Erwerbsminderungsrente ersetzt.

Härtere Zeiten kommen damit auf diejenigen zu, die beispielsweise aus Krankheitsgründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können oder sogar völlig arbeitsunfähig werden:
Anspruch auf die volle Höhe der Erwerbsminderungsrente besitzen zukünftig nur noch diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen weniger als drei Stunden täglich einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können.

Die halbe Erwerbsminderungsrente erhalten diejenigen, die noch täglich drei bis sechs Stunden arbeiten können.

Bei Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden und mehr wird keine Rente mehr gezahlt. Wer bis zu sechs Stunden arbeiten könnte und trotzdem keine Stelle findet, soll die volle Rente bekommen, wobei die Bundesanstalt für Arbeit der Rentenkasse die Kosten erstattet.

Jene, die bei Inkraftreten des Gesetzes das 40. Lebensjahr vollendet haben, erhalten eine halbe Erwerbsminderungsrente, wenn sie berufsunfähig werden. Dies ist die sog. Übergangsregelung.

Ab 01.01.2001 wird auch der sog. Berufsschutz entfallen. Wer dann berufsunfähig wird, wie der Bäcker mit Mehlstaub-Allergie, erhält zukünftig überhaupt keine Leistungen mehr. Er muss sich um einen anderen Beruf kümmern und diesen dann ausüben. Damit ist die sog. Verweisung in der gesetzlichen Rentenversicherung Realität geworden, eine Regelung, die bereits bei der privaten Lebensversicherung in Form der Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsabsicherung zu ganz erheblichen Problemen geführt hat.

Schwerbehinderte, die mit Verabschiedung des Gesetzes das 50. Lebensjahr erreicht haben, sollen auch künftig mit 60 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen können. Für Jüngere wird das Eingangsalter auf 63 Jahre angehoben.
Schlußfolgerungen:

Dies bedeutet als Konsequenz für die gesetzlich Rentenversicherten, dass sich auch jeder Angestellte zusätzlich privat versichern müsste, um im Falle eines Falles finanziell vollständig abgesichert zu sein. Bei der Wahl einer privaten Absicherung ist die Prüfung der Versicherungsbedingungen dann besonders wichtig, denn in diesem Bereich existieren große Qualitätsunterschiede, Unterschiede im Know-how der einzelnen anbietenden Gesellschaften, bei der Schadensabwicklung und den Prämien.

Wir vermitteln Berufsunfähigkeitsversicherungen nur von den Gesellschaften mit den besten Bedingungen !!!

Nähere Informationen zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie unter Versicherungen.


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